Lutherhaus Eisenach

(entstanden 2008)
Arbeitstunden: 4000

 

Seit dem Ende des 15. Jahrhunderts bestand das Lutherhauses aus mehreren Gebäude die auf diesen Gelände standen.
Es zählt zu den ältesten Fachwerkhäuser der Stadt Eisenach und war lange Zeit im Besitz der Familie Cotta.

Im südlichen Teil des Gebäudes soll Martin Luther laut einer alten Überlieferung in seiner Eisenacher Schulzeit (1498/1501) selbst gewohnt haben.

1636 wurden die Gebäude nach einem großen Stadtbrand mit einen weiterem Stockwerk verbunden und mit einem hohen französischen Mansardendach versehen.

1897 wurde der romantische Innenhof gestaltet und die Toreinfahrt an der Nordseite zugemauert, sowie das Fachwerk im zweiten Stockwerk freigelegt.

Seit 1898 befindet sich hier der „Lutherkeller“, eine altdeutsche Gaststätte. Aber auch die beiden Lutherstübchen konnten schon damals besichtigt werden.

Im Jahre 1956 eröffnete die Thüringer Landeskirche, nach Beseitigung der Bombenschäden des 2. Weltkrieges in diesem Haus eine Luthergedenkstätte. Wobei den Besuchern schon damals in den Ausstellungsräumen der Werdegang und die Werk des Kirchenreformers näher gebracht wurden.

1983 anlässlich zum 500. Geburtstag Martin Luthers wurde das Lutherhaus renovierte und wiedereröffnet.

1996, zum 450. Todestag Martin Luthers, kam es schließlich zur Eröffnung der neuen informativen Dauerausstellung.