Seit dem Ende des 15. Jahrhunderts bestand das Lutherhauses aus mehreren
Gebäude die auf diesen Gelände standen.
Es zählt zu den ältesten Fachwerkhäuser der Stadt Eisenach
und war lange Zeit im Besitz der Familie Cotta.
Im südlichen Teil des Gebäudes soll Martin Luther laut einer
alten Überlieferung in seiner Eisenacher Schulzeit (1498/1501) selbst
gewohnt haben.
1636 wurden die Gebäude nach einem großen Stadtbrand mit
einen weiterem Stockwerk verbunden und mit einem hohen französischen
Mansardendach versehen.
1897 wurde der romantische Innenhof gestaltet und die Toreinfahrt an
der Nordseite zugemauert, sowie das Fachwerk im zweiten Stockwerk freigelegt.
Seit 1898 befindet sich hier der „Lutherkeller“, eine altdeutsche
Gaststätte. Aber auch die beiden Lutherstübchen konnten schon
damals besichtigt werden.
Im Jahre 1956 eröffnete die Thüringer Landeskirche, nach Beseitigung
der Bombenschäden des 2. Weltkrieges in diesem Haus eine Luthergedenkstätte.
Wobei den Besuchern schon damals in den Ausstellungsräumen der Werdegang
und die Werk des Kirchenreformers näher gebracht wurden.
1983 anlässlich zum 500. Geburtstag Martin Luthers wurde das Lutherhaus
renovierte und wiedereröffnet.
1996, zum 450. Todestag Martin Luthers, kam es schließlich zur
Eröffnung der neuen informativen Dauerausstellung.