Kaisertrutz Görlitz

(entstanden 2010)
Arbeitstunden: 6500

Der Kaisertrutz ist eine der einstmals 32 Basteien, von denen heute noch vier erhalten sind, die die Stadt Görlitz zur Verteidigung besaß.

1490 wurde die große Kanonenbastion, das „große Reichenbacher Rondell“, als vorgelagerte Bastion der doppelzügigen Stadtmauer zur Sicherung der von Westen durch die Stadt verlaufenden Handelsstraße Via Regia gebaut.

Seinen heutigen Namen erhielt diese Befestigungsanlage im Dreißigjährigen Krieg 1641, als die Schweden an dieser Stelle den kaiserlichen und kursächsischen Truppen trotzten

1848 erfuhr der Kaisertrutz einen Umbau zur Hauptwache der preußischen Garnison, dabei wurde auch der umgebende Graben, als auch sein Untergeschoss verfüllt und die Wache erhielt einen Arkadenvorbau sowie zwei flankierende Türmchen.

1932 wurde der Kaisertrutz als Teil des heutigen Kulturhistorischen Museums eröffnet.