Umgebindehaus Oberlausitz

(entstanden 2003)

 

Die Umgebindehäuser der Oberlausitz, Nordböhmens und Niederschlesiens sind eine europäische Einmaligkeit.

Umgebindehäuser sind entstanden aus der Symbiose des slawischen Blockbaus mit dem deutschen Fachwerkbau.

Nachweislich belegt ist die Entwicklungsgeschichte dieses Haustyps seit 1580.

Das auffälligste Merkmal dieser Häuser ist das Umgebinde, eine besondere Stützkonstruktion aus Holz, die das Obergeschoss nebst Dach trägt und damit die Blockstube entlastet.

Denkmalsorte wie die Gemeinden Obercunnersdorf im Landkreis Löbau-Zittau zeigen, wie zahlreiche Umgebindehäuser unterschiedlicher Größe nicht nur erhalten, sondern denkmalsgerecht gepflegt und vor allem weiter als Wohn- und Geschäftshaus genutzt werden.