Schloss
Hermsdorf

(entstanden 2002)

 

Die Anlage des Schlosses stammt aus dem 16. Jahrhundert. Nachdem es im Jahre 1729 von einem Brand völlig zerstört wurde, ließ es sein damaliger Besitzer, Graf Flemming, als barocke
Residenz wiederaufbauen.

An diesem Bau war auch der Dresdner Stadtbaumeister Georg Bähr beteiligt, dessen größtes Werk der Bau der
Dresdner Frauenkirche war.

Zusätzlich entstand eine weitläufige Parkanlage im englischen Stil.

Aus dieser Zeit stammen auch die noch bis heute erhalten gebliebenen Plastiken: eine Gruppe von drei spielenden
Kindern sowie die überlebensgroße Figur eines Apollon aus Sandstein.

Der Vorplatz des Schlosses mit seinen gärtnerischen Anlagen wird von einer Mauer aus dem 16. Jahrhundert und
vier Rundtürmen umgeben, von denen noch drei erhalten sind.

Im Schloss selbst finden heute Ausstellungen, Konzerte aber auch Märkte statt.