Eschenheimer Turm
Frankfurt/Main

(entstanden 2009)
Arbeitstunden: 4500

 

Der Eschenheimer Turm war ein Stadttor der spätmittelalterlichen Stadtbefestigung von Frankfurt am Main und ein Wahrzeichen der Stadt.

Der Eschenheimer Turm entstand mit der Gründung der Frankfurter Neustadt und dem Bau der neuen Stadtmauer ab 1333. Ab 1400 errichtete Zimmermann Klaus Mengoz einen Ersatzbau für den ersten, 1346 fertiggestellten Torturm. Der Frankfurter Dombaumeister Madern Gerthener vollendete ihn 1426-28.

Als die Stadtmauer 1806-12 abgerissen und durch die Wallanlagen ersetzt wurde, sollte der Turm wie die anderen Torbauten abgerissen werden. Auf Einspruch des Gesandten der damaligen französischen Besatzer, Graf d’Hedouville, blieb er, der bekannteste von rund 60 Türmen der Stadtbefestigung, als Denkmal bestehen.

Außer dem Eschenheimer Turm entgingen nur zwei weitere Türme, der Rententurm am Römerberg und der Kuhhirtenturm in Alt-Sachsenhausen, dem Abriss.

Der Turm steht heute inmitten eines weitläufigen, sehr verkehrsreichen Platzes, dem Eschenheimer Tor.